Arbeitsplatzbezogene Krebsrisiken in der Praxis
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Mehrfachexpositionen, kumulative Belastungen und neue Erkenntnisse aus der europäischen WES-Studie
Einleitung
Beschäftigte sind im Berufsalltag häufig mehreren potenziell krebserzeugenden Einflüssen gleichzeitig oder im Laufe ihres Erwerbslebens ausgesetzt. Doch wie lassen sich diese komplexen Belastungen in der arbeitsmedizinischen Praxis angemessen berücksichtigen? Die Fortbildung stellt zentrale Erkenntnisse der europäischen WES-Studie vor und zeigt anhand konkreter Beispiele, welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Gefährdungsbeurteilung und die arbeitsmedizinische Vorsorge in Österreich ergeben.
Inhalte der Fortbildung
- Europäische WES-Studie: Kurzer Einblick in die Methodik, zentrale Ergebnisse und deren Bedeutung für die arbeitsmedizinische Praxis
- Mehrfachexpositionen am Arbeitsplatz: Gleichzeitige Belastungen durch Dieselabgase, Silika, Holzstaub, UV-Strahlung und Lösungsmittel
- Reale Arbeitsbedingungen im Blick: Warum die Betrachtung einzelner Gefahrstoffe oft nicht ausreicht
- Kumulative Belastungen: Berücksichtigung von Expositionen über den gesamten Erwerbsverlauf
- Konsequenzen für die arbeitsmedizinische Vorsorge in Österreich: Welche Erkenntnisse lassen sich für die Praxis ableiten?
- Fallbeispiele aus Bau, Industrie, Verkehr und Gesundheitswesen: Typische Expositionssituationen und mögliche Handlungsansätze
Referenten:
Dr. Urs Schlüter
BAuA Leiter der Gruppe "Expositionsabschätzung, Expositionswissenschaft”
DDr. Karl Hochgatterer, MSc.
Facharzt für Arbeitsmedizin, Präsident der AAMP und ÖGA
Termin:
Donnerstag, 28. Jänner 2027, 09:00 - ca. 11:30 Uhr (3 DFP-Punkte)
Live-Webinar
Investition:
€ 190.- (für Absolvent:innen der AAMP ermäßigter Preis: € 170.-)
Kontakt
Gerald Kamhuber
E-Mail: kamhuber(at)aamp.at
Tel.: +43 664 8800 3852