Ausbildungen / Fortbildungen:

AFA (ULG)

In Kooperation mit:


Die Ausbildung zum/r AMA bildet die Stufe 2 des 2-stufigen Ausbildungsangebots für Arbeitsmedizinisches Assistenzpersonal.

-> Stufe 1: Arbeitsmedizinische Administrations-Assistenz (3A)

Die Ausbildung zum/r Arbeitsmedizinischen Assistenten/in (AMA) im Umfang von 4 Wochen (3 Wochen 3A-Lehrgang plus 1 Woche der AFA-Ausbildung) ist eine Zwischenstufe und Zusatzqualifikation für Personen, die über eine medizinische Basisausbildung verfügen, jedoch nicht dem gehobenen Dienst angehören.

Zielgruppe

Die Tätigkeit der AFA erfordert grundlegende Kenntnisse im medizinischen Bereich. Zielgruppen zur Ausbildung AFA sind daher alle die eine absolvierte Ausbildung haben für

1. den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) bzw.

2. den gehobenen medizinisch-technischen Dienst (MTD)

3. darüber hinaus auch Absolvent(inn)en mit abgeschlossenen einschlägigen Studien wie z.B. Pflegewissenschaften, Sportwissenschaften, etc.

► Aufgrund der verantwortungsvollen Tätigkeit ist weiters eine mindestens zweijährige Berufspraxis erforderlich.

Die Ausbildung wendet sich an Personen mit Interesse an medizinischen, psychologischen (arbeits-)rechtlichen, technologischen und ökonomischen Zusammenhängen sowie Affinität zu EDV-Anwendungen.
Auch soziale Kompetenzen sind erforderlich, da AFA mit allen am Arbeitsprozess Beteiligten adäquat interagieren müssen. Für eine erfolgreiche Tätigkeit benötigen AFA darüber hinaus Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent, Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Dauer und Umfang

04.03.2019 bis 29.11.2019
6 Module à 5 Tage

Veranstaltungsort

Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention
Adalbert Stifter Straße 65
1200 Wien

Preis

€ 5.360,--

Kooperation 

Der Lehrgang wird als Universitätslehrgang im Umfang von 30 ECTS in Kooperation mit der MedUni Wien geführt.

Abschluss

  • Zertifikat "Arbeitsmedizinische(r) Fach-Assistent(in)"
  • Universitäts-Zeugnis (inkl. ECTS)

Kontakt

Adrian Hörtl, MSc
zu den Kontaktdaten

Mehr Info

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Aufgrund der vielfältigen Aufgaben in der arbeitsmedizinischen Betreuung ist es unumgänglich, eine Berufsgruppe heranzubilden, die die Arbeitsmediziner unter Anleitung und Aufsicht entlasten kann und bestimmte Tätigkeiten in Delegation übernimmt. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist, dass diese Berufsgruppe - aufbauend auf einer fundierten medizinischen Ausbildung - eine auf die spezifischen Aufgaben abgestimmte Ausbildung durchläuft.

AFA unterstützen Arbeitsmediziner(innen) bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihrer Aufgaben sowohl administrativ als auch operativ.

Aufbauend auf dem Qualifikationsprofil der Arbeitsmedizinische(n) Administrations-Assistent(innen) (3A) organisieren AFA den internen und externen Informationsfluss einschließlich Terminplanung und organisieren und koordinieren arbeitsmedizinischer Maßnahmen. Sie dokumentieren die Tätigkeiten der Arbeitsmediziner(innen), insbesondere die Ergebnisse von Gefährdungsbeurteilungen, arbeitsmedizinischen Untersuchungen und präventiven Maßnahmen. Sie unterstützen bei der Auswertung von Dokumentationen und stellen Berichte zusammen.
Darüber hinaus wirken AFA bei Gefährdungsbeurteilungen und arbeitsmedizinischen Untersuchungsverfahren mit bzw. führen ausgewählte delegierbare diagnostische Verfahren eigenständig durch. Sie beraten im Zusammenwirken mit dem Arbeitsmediziner alle am Arbeitsprozess Beteiligten. Weiters wirken sie im Rahmen ihrer Kompetenzen bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen sowie bei der Motivation der Beschäftigten zur Teilnahme an Vorsorgemaßnahmen durch aktivierende und strukturierte Kommunikation und Interaktion mit.

Der Ausbildungslehrgang bereitet die Teilnehmer(inn)en auf ihre zukünftigen Aufgaben im Betrieb – entsprechend dem Berufsbild AFA - vor. 

Der Lehrgang ist praxis- und umsetzungsorientiert. Als didaktische Methoden kommen FachvorträgeFallbeispieleGruppenarbeitenpraktische ÜbungenBetriebsbesuche, Blended Learning (Lernplattform), Selbststudium sowie eine Projektarbeit zum Einsatz, um die Umsetzung von theoretischer Wissens­kompetenz in praktische Handlungskompetenz zu gewährleisten.

Die Ausbildung ist nach den Aufgabenbereichen der AFA gegliedert. Diese orientieren sich am sog. "Arbeits­medizinischen Handlungsprozess".

Die Ausbildung behandelt neben dem erforderlichen Grund­lagenwissen die wichtigsten Einflussfaktoren auf Gesundheit und Leistung der Mitarbeiter, die relevanten Methoden und Instrumente sowie die Schnitt­stellen zwischen AFA und Arbeitsmediziner(in). 

Folgende Themen werden im Rahmen des Lehrgangs behandelt:

Bewusstseinsbildung / Kooperation

  • Grundlagen des ArbeitnehmerInnenschutzes

  • Berufsbild AFA

  • Kooperation – Aufgaben und Zusammenarbeit mit inner- und außerbetrieblichen Ansprechpartnern

  • Innerbetriebliche Kommunikation

Arbeitsplatzanalysen

  • Begehungen / Evaluierung

  • Physikalische Einflussfaktoren

  • Chemische und biologische Einflussfaktoren

  • Unfallverhütung

  • Psychische Einflussfaktoren

Arbeitsmedizinische Untersuchungen

  • Berufskrankheiten

  • Eignungs- und Folgeuntersuchungen

  • Weitere arbeitsmedizinische Untersuchungen

  • Untersuchungen bei Einwirkung von physikalischen Einflussfaktoren

  • Untersuchungen bei Einwirkung von chemischen bzw. biologischen  Einflussfaktoren

  • Arbeitsorganisation

Arbeitsplatzgestaltungs- und Arbeitsschutzmaßnahmen

  • Maßnahmenplanung und -umsetzung

  • Arbeitsrecht und Verwendungsschutz

  • Physikalische Einflussfaktoren - Prävention

  • Chemische und biologische Einflussfaktoren - Prävention

  • Führungssysteme, Organisationskultur

Qualitätsmanagement

  • Qualitätsmanagementsysteme

  • Dokumentation

Gesundheitsförderung/-beratung

  • Betriebliche Gesundheitsförderung

  • Projektmanagement

  • (Wieder-)Eingliederung

Erste Hilfe

  • Arbeitsunfälle

  • Organisation der Ersten Hilfe

  • Erste Hilfe Leistung

Administration

  • Informationssuche

  • Organisation

  • Geschäftlicher Schriftverkehr

  • Datenerfassung und –auswertung

  • Grundlagen des Bestell- und Rechnungswesens

Einen Überblick über unsere Lehrenden finden Sie unter ExpertInnen im Menüpunkt "Die AAMP".

Die Kompetenzüberprüfung erfolgt in Form von schriftlichen Fachprüfungen (am Ende der 3. bzw. 6. Lehrgangswoche) sowie einer Projektarbeit

Der Lehrgang umfasst insgesamt 6 Präsenzwochen, die jeweils von Montag bis Freitag dauern, sowie dazwischen liegenden Phasen des Selbststudiums auf Basis der von der AAMP zur Verfügung gestellten Lernplattform. Ein Internet-Zugang ist daher in jedem Fall erforderlich.

Die ersten 3 Module sind deckungsgleich mit der Ausbildung zum(r) 3 A. Die weiteren 3 Module sind spezifisch auf den erweiterten Kompetenzbereich der AFA zugeschnitten.

Die Kurse beginnen täglich um 8.30 Uhr und enden um ca. 16.30 Uhr. Während der gesamten Kursdauer besteht aufgrund des immanenten Prüfungscharakters der Übungen Anwesenheitspflicht.

Die Zwischen- und Abschluss­prüfungen finden am Ende der dritten sowie sechsten Lehrgangswoche statt.

Termine der Kurswochen 2019
Modul 1:    04. - 08.03.2019
Modul 2:    06. - 10.05.2019
Modul 3:    24. - 28.06.2019
Modul 4:    02. - 06.09.2019
Modul 5:    30.09. - 04.10.2019
Modul 6:    25. - 29.11.2019

Der Lehrgang wird in Kooperation mit der MedUni Wien als Universitätslehrgang im Umfang von 30 ECTS geführt.

Veranstaltungsort
Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention
Adalbert Stifter Straße 87
1200 Wien

Gebucht wird der gesamte Lehrgang, die Anmeldung erfolgt mittels online-Anmeldung. Folgen Sie bitte dazu dem Link unten am Ende der Seite.

Zulassungsvoraussetzungen

  • abgeschlossenes einschlägiges Studium (wie z.B. Pflegewissenschaften, Sportwissenschaften, etc.) mindestens auf Bachelorniveau (180 ECTS)
    oder
  • abgeschlossene Ausbildung für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege plus mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis
    oder 
  • abgeschlossene Ausbildung für den gehobenen medizinisch-technischen Dienst plus mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis

Da die Teilnehmer(innen)zahl limitiert ist, erfolgt die Vergabe der Kursplätze nach dem Datum der Anmeldung.

Nach Einlangen Ihrer Anmeldung senden wir Ihnen eine schriftliche Bestätigung per e-mail zu. Die Rechnung inkl. Zahlschein erhalten Sie auf dem Postweg.

Benötigte Unterlagen

Zusätzlich zu Ihrer Anmeldung benötigen wir folgende Dokumente/Unterlagen, die Sie uns bitte als Scan zur Verfügung stellen:

  • Lichtbildausweis (Reisepass oder Personalausweis)

  • Studienabschlusszeugnis

  • ODER: Nachweis über eine abgeschlossene Ausbildung für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege PLUS Nachweis über eine mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis

  • ODER: Nachweis über eine abgeschlossene Ausbildung für den gehobenen medizinisch-technischen Dienst PLUS Nachweis über eine mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis

  • Digitales Foto

Kosten 

Der Preis für den gesamten Lehrgang (inkl. Prüfungen) beträgt € 5.360,--.

Der Preis inkludiert Teilnahmegebühr, Arbeitsunterlagen zu den Anwesenheitsmodulen als Handouts, Lernunterlagen in elektronischem Format und Pausengetränke.
Nicht enthalten sind Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit von Teilzahlungen - bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit uns in Verbindung.

AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)