Ausbildungen / Fortbildungen:

Ausbildung Arbeitsmedizin

In Kooperation mit:

Zielgruppe

Personen,

  • die zur selbständigen Ausübung des ärztlichen Berufes als Ärzte/innen für Allgemeinmedizin, als Fachärzte/innen oder als approbierte Ärzte/innen berechtigt sind, oder

  • die als Turnusärzte/innen zumindest ein Jahr der Ausbildungszeit zum/r Arzt/Ärztin für Allgemeinmedizin oder bereits ein Jahr die Ausbildung zum/r Facharzt/-ärztin eines Sonderfaches absolviert haben, oder

  • die sich in Ausbildung zum/r Facharzt/-ärztin für Arbeits- und Betriebsmedizin befinden.

Start

  • 23. September 2019 (Tirol / Vorarlberg)  

  • 21. Oktober 2019 (Wien) 

  • 02. März 2020 (Oberösterreich/ Salzburg) 

  • 25. Mai 2020 (Wien)

  • 28. September 2020 (Kärnten/ Steiermark)

Eine individuelle Zusammenstellung der Einzelmodule ist möglich.

Kursorte

  • Wien

  • Linz / Salzburg

  • Graz / Klagenfurt

  • Innsbruck / Lochau bei Bregenz

Kooperation

Die Arbeitsmedizin-Lehrgänge der AAMP werden als als Universitätslehrgänge (ULG) im Umfang von 45 ECTS in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien durchgeführt. 

Preis

€ 6.890,- 
Sollten Sie sich in Elternkarenz befinden, setzen Sie sich mit uns in Verbindung und erfahren Sie mehr über Ihre speziellen Konditionen.

Abschluss

Zertifikat - Berufsberechtigung Arbeitsmediziner(in)
Universitäts-Zeugnis (inkl. ECTS) 

DFP

210 Punkte für das Diplom-Fortbildungsprogramm der Österreichischen Ärztekammer

Wir bieten

  • Erwerb der Berufsberechtigung Arbeitsmediziner(in)

  • Drei Jahrzehnte Erfahrung in der Aus- und Fortbildung von mehr als 2.500 österreichischen Arbeitsmediziner(innen)

  • Ein umfangreiches Netzwerk von fachlich und didaktisch erstklassigen nationalen und internationalen Expert(innen) aus Wissenschaft und Praxis

  • Höchste Ausbildungsqualität und internationale Anerkennung durch Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien

  • Einzige qualitätszertifizierte arbeitsmedizinische Ausbildung in Österreich

  • Möglichkeit zum Erwerb eines Master-Degrees (MSc) in „Arbeits- und Organisationsmedizin“ bei späterem Besuch des Aufbaucurriculums „Organisationsmedizin“

  • Punkte für die Niederlassung als Arzt für Allgemeinmedizin

  • Direkte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel 

  • Attraktive Veranstaltungsorte durch Ausbildungspartnerschaften in ganz Österreich

  • Flexible Kursabsolvierung durch Kombination von Modulen aus unterschiedlichen Kursen

  • Kompetenz aus der Beratungstätigkeit für Regierun­gen in sieben europäischen Staaten

  • zusätzliche freiwillige Praxistage im Zuge der Ausbildung

Kontakt

Adrian Hörtl, MSc
zu den Kontaktdaten

Mehr Info

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Menschen verbringen einen großen Teil Ihres Lebens am Arbeitsplatz. Sie sind dabei bestimmten Faktoren ausgesetzt, die ihre Leistung bzw. ihre Gesundheit beeinflussen, den so genannten "Einflussfaktoren". Diese Faktoren können zu physischen und/oder psychischen Belastungen führen.

Abb.: System der Einflussfaktoren

Arbeitsmediziner(innen) helfen mit, diese Einflussfaktoren so zu gestalten, dass die physische und psychische Gesundheit bzw. die individuelle Leistungs- und Arbeitsfähigkeit von Menschen bestmöglich erhalten bzw. gefördert werden.

Die Arbeitsmedizin-Ausbildung unterstützt Sie bei Ihrer Entwicklung von einer großteils kurativen Orientierung zu einer neuen Berufsrolle, nämlich der beratenden präventivmedizinischen Tätigkeit in Unternehmen.

Der Lehrgang bereitet Sie darauf vor, Ihre künftigen Aufgaben im Betrieb wahrnehmen zu können. Diese bestehen im Wesentlichen

  • im Erkennen gesundheits- und leistungsrelevanter Faktoren im betrieblichen Geschehen,
  • in der Bewertung dieser Faktoren hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf den Menschen,
  • in der Entwicklung und Mitwirkung bei der Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen,
  • in der Beurteilung individueller gesundheitlicher Beeinträchtigungen hinsichtlich ihrer möglichen arbeitsbedingten Ursachen sowie ihrer Auswirkungen auf die künftige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit.

Details zu den Aufgaben von Arbeitsmediziner(inne)n finden Sie im "Berufsbild Arbeitsmediziner" und in unseren Videos

Im Zentrum der Ausbildung stehen zwei wesentliche Ziele: die Erlangung der erforderlichen Theorieinhalte (= Wissenskompetenz) sowie die Übung und Anwendung des Wissens anhand konkreter Beispiele (= Handlungskompetenz).

Nur wenn beide Kompetenzen miteinander verknüpft werden, ist eine Umsetzung in der betrieblichen Praxis und damit eine qualitativ hochwertige und effektive Arbeit als Arbeitsmediziner(in) möglich.

Die Erläuterung von medizinischen, psychologischen, technologischen und ökonomischen Zusammenhängen nimmt in der Arbeitsmedizin-Ausbildung eine ebenso wichtige Rolle ein wie die Vorbereitung auf Ihre Funktion als unabhängige(r), sachverständige(r) Berater(in) für Arbeitgeber(innen) und Arbeitnehmer(innen).

Die Ausbildung gliedert sich in Phasen von Anwesenheit an der AAMP sowie Phasen des EDV-gestützten Selbststudiums.

SELBSTSTUDIUM

Das Selbststudium dient der Vermittlung von Wissenskompetenz. Im Rahmen der Selbststudiums-Phasen erwerben Sie das theoretische Grundwissen über die unterschiedlichen arbeitsbedingten Einflussfaktoren bzw. die zielführenden Präventivmaßnahmen.

Durch die Beschäftigung mit den auf unserer Website abrufbaren Lernunterlagen bereiten Sie sich im Selbststudium inhaltlich auf die jeweils folgenden Anwesenheitsmodule vor.

Die Einbeziehung des Internets als Informationsmedium schafft Ihnen dabei individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Ihr Theorielernen. Das heißt: Sie bestimmen selbst, welchen Stoff Sie wann wie intensiv lernen.

Die Lernunterlagen werden von der AAMP ausschließlich online zur Verfügung gestellt. Voraussetzung ist daher ein Internetzugang zum download der Selbststudium-Unterlagen und zur Absolvierung der interaktiven Selbstüberprüfung.

Lernen Sie gerne mobil über die App? Hier die Links zu Google Play Store und Apple Store (kostenlos)

ANWESENHEITSMODULE

Die Anwesenheitsmodule dienen der Vermittlung von Handlungskompetenz auf Basis des durch das Selbststudium erworbenen theoretischen Wissens.

Dabei stehen die physischen und psychischen Einflussfaktoren auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Zentrum. Die Einflussfaktoren werden prozessorientiert abgehandelt. Das heißt: es werden alle relevanten Handlungsschritte von der Identifikation des Einflussfaktors über dessen Analyse (= Messung bzw. Erhebung), die entsprechende medizinische Untersuchung inkl. der Eignungsprüfung bis hin zur Umsetzung von (Präventions-)Maßnahmen behandelt.

Im Zuge Ihrer Anwesenheit an der Akademie üben Sie die praktischen Fertigkeiten und die prozessorientierte Vorgehensweise, die Sie im Rahmen Ihrer künftigen betriebsärztlichen Tätigkeit beherrschen müssen. Dabei wird das im Selbststudium erworbene Wissen vorausgesetzt. Somit kann während Ihrer Anwesenheit in der AAMP die Zeit effizient für die Anwendung und Umsetzung des Wissens genutzt werden. 

Erfahrene Arbeitsmediziner(innen) stehen Ihnen als Tutor(inn)en zur Seite und unterstützen Sie mit wertvollen und praxisorientierten Hinweisen.

Inhaltlich gliedern sich die Anwesenheitsmodule nach folgenden Themen:

Einführung in die arbeitsmedizinische Tätigkeit

  • Berufsbild Arbeitsmediziner(in)

  • Arbeitsmedizinische Basiskonzepte

  • Rechtliche und organisatorische Grundlagen

Physikalische Einflussfaktoren

  • Lärm
  • Chemisch-toxische Stoffe
  • Arbeitsmittel - statische und dynamische Belastungen
  • Licht und Beleuchtung
  • Ionisierende und nichtionisierende Strahlen
  • Hitze-/Kälte
  • Staub

Psychische Einflussfaktoren 

  • Aufbauorganisation
  • Ältere Arbeitnehmer(innen)
  • Bewertung der psychischen Leistungsfähigkeit
  • Erhebung psychischer Belastungen und Beanspruchungen
  • Auswirkungen psychischer Einflussfaktoren
  • Werte / Ziele / Unternehmenskultur
  • Ablauforganisation

Gesundheitsberatung/Gesundheitsförderung

  • Aufgaben der Personal- und Organisationsentwicklung
  • Einstellungsänderung und Verhaltensmodifikation
  • Konzepte zur Gesundheitsberatung/-förderung
  • Suchtprävention
  • Burnout- und Stressmanagement
  • Wiedereingliederungsmanagement
  • Fehlzeitenmanagement

Vorbereitung auf den Berufseinstig

  • Investitionsplanung
  • Vertragsrecht
  • Gesprächsführung
  • Grundlagen des Projektmanagements

BETRIEBSPRAKTIKA

Ihre arbeitsmedizinische Handlungsfähigkeit wird darüber hinaus im Rahmen von Praktika gefördert, die in die Anwesenheitsmodule eingebunden sind. In Betrieben unterschiedlicher Branchen und Größe lernen Sie – inhaltlich passend zu den zuvor behandelten Einflussfaktoren – die wichtigsten Arbeitsverfahren anschaulich und praxisnah kennen.

Sie erhalten dabei die Möglichkeit, eine der wesentlichsten Aufgaben von Arbeitsmediziner(inne)n - nämlich die Feststellung und Beurteilung von Gefahren und die Festlegung von Maßnahmen (= Evaluierung) - mehrmals in der betrieblichen Realität zu üben.

ZUSÄTZLICHE FREIWLLIGE PRAXISTAGE im Zuge der AM-Ausbildung

In Ihrer Ausbildung sind verpflichtende Praxistage inkludiert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei zahlreichen Kooperationspartnern auf freiwilliger Basis zusätzliche und individuelle Praxistage zu verbringen.


So funktioniert es:

  1. Sie sind Teilnehmer eines unserer laufenden Universitätslehrgangs?
  2. Sie besprechen mit uns Ihr Wunschunternehmen.
  3. Das Unternehmen setzt sich mit Ihnen in Verbindung und Sie vereinbaren einen passenden Termin.

PRÜFUNG

Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung über die im Ausbildungslehrgang vermittelten Lehrinhalte.

Das Ergebnis der Prüfung resultiert aus der Bewertung von zwei Prüfungsteilen:

  • Schriftliche Prüfung - das im Rahmen des Selbststudiums erworbene Faktenwissen wird in Form eines multiple-choice-Tests überprüft.
  • Mündliche Prüfung - die Fähigkeit, das Fachwissen prozessorientiert anwenden zu können (im Rahmen der Anwesenheitsmodule geübt) – wird anhand der Lösung eines Fallbeispiels überprüft.

Nach erfolgreicher Absolvierung der Abschlussprüfung wird das Zertifikat ausgestellt, das den Nachweis Ihrer Berechtigung zur Ausübung einer betriebsärztlichen Tätigkeit darstellt.

Die Anwesenheitszeiten sind auf 8 Module aufgeteilt, die jeweils 3 oder 4 Tage umfassen.

Die nächsten Lehrgänge beginnen am 23. September 2019 in Innsbruck (Tirol/Vorarlberg) und am 21. Oktober 2019 in Wien und werden als Universitätslehrgänge in Kooperation mit der MedUni Wien durchgeführt.

Folgende aktuelle Termine (Anwesenheitsmodule) stehen zur Auswahl (Änderungen vorbehalten). Eine flexible Gestaltung des Lehrgangs bzw. der alternative Besuch einzelner Module in einem parallel laufenden Lehrgang ist möglich. Gerne steht Ihnen die Lehrgangsleitung für eine Beratung zur Verfügung.

Klagenfurt / Graz (Start Mai 2019)

Modul 5 - K        11. - 13.11.19
Modul 6 - St       02. - 05.12.19
Modul 7 - K        13. - 15.01.20
Modul 8 - St       03. - 05.02.20
Prüfung - St        06.02.20

Innsbruck / Lochau bei Bregenz (ULG - Start September 2019)

Modul 3 - V        18. - 20.11.19
Modul 4 - V        21. - 23.11.19
Modul 5 - T         27. - 29.01.20
Modul 6 - T         24. - 27.02.20
Modul 7 - V        30.03. - 01.04.20
Modul 8 - V        27. - 29.04.20
Prüfung - V         30.04.20

Wien (ULG - Start Oktober 2019):

Modul 3               09. - 11.12.19
Modul 4               20. - 22.01.20
Modul 5               17. - 19.02.20
Modul 6               16. - 19.03.20
Modul 7               20. - 22.04.20
Modul 8               11. - 13.05.20
Prüfung               14.05.20

Linz/Salzburg (ULG - Start März 2020):

Modul 1               02. - 05.03.2020 - Linz
Modul 2               20. - 23.04.2020 - Salzburg
Modul 3               18. - 20.05.2020 - L
Modul 4               08. - 10.06.2020 - S
Modul 5               14. - 16.09.2020 - L
Modul 6               12. - 15.10.2020 - S
Modul 7               02. - 04.11.2020 - L
Modul 8               23. - 25.11.2020 - S
Prüfung               26.11.2020 - S

Wien (ULG - Start Mai 2020):

Modul 1               25.-28.05.2020
Modul 2               15.-18.06.2020
Modul 3               21.-23.09.2020
Modul 4               19.-21.10.2020
Modul 5               16.-18.11.2020
Modul 6               14.-17.12.2020
Modul 7               Jänner 2021
Modul 8               Februar 2021
Prüfung               Februar 2021

 

Lehrgangszeiten während der Anwesenheitsmodule:
Kursbeginn: 8.30 Uhr
Kursende: tagesabhängig ca. 16:30 Uhr

Im Rahmen einiger Module werden Betriebspraktika absolviert.

Zwischen den einzelnen Modulen liegen Selbststudiums-Phasen.
Die Lernunterlagen werden von der AAMP ausschließlich online zur Verfügung gestellt. Voraussetzung ist daher ein Internetzugang zum download der Selbststudium-Unterlagen und zur Absolvierung der interaktiven Selbstüberprüfung.

Online-Anmeldung / ABG

Gebucht wird der gesamte Lehrgang, die Anmeldung erfolgt mittels online-Anmeldung (folgen Sie bitte dazu dem Link am unteren Ende der Seite).

Benötigte Unterlagen

Zusätzlich zu Ihrer Anmeldung sind folgende Dokumente/Unterlagen erforderlich, die Sie uns bitte als Scan zur Verfügung stellen:

  • Lichtbildausweis (Reisepass oder Personalausweis)
  • Promotionsurkunde
  • Nachweis über die Berechtigung der selbständigen Ausübung des ärztlichen Berufes („ius practicandi“)
  • ODER:
    Bestätigung über die Dauer der bereits absolvierten Turnus- oder Facharztausbildung (Ärztekammer oder Dienstgeber)
  • Digitales Foto

Da die Teilnehmer(innen)zahl limitiert ist, erfolgt die Vergabe der Kursplätze nach dem Datum der Anmeldung.

Nach Einlangen Ihrer Online-Anmeldung senden wir Ihnen eine schriftliche Bestätigung Ihrer Anmeldung per e-mail zu. Die Rechnung inkl. Zahlschein erhalten Sie auf dem Postweg.

Kosten

Der Preis (inkl. Abschlussprüfung) für den Universitätslehrgang Arbeitsmedizin beträgt € 6.890,-.

Er inkludiert Teilnahmegebühr, Arbeitsunterlagen zu den Anwesenheitsmodulen als Handouts, Lernunterlagen in elektronischem Format und Pausengetränke.
Nicht enthalten sind Unterbringungs- und weitere Verpflegungskosten.

Sie haben die Wahl,

  • entweder den gesamten Kursbeitrag zu überweisen,
  • oder die Zahlung in 2 Teilbeträgen zu tätigen. Details finden Sie in den ABG.

Sollten Sie sich in Elternkarenz befinden, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung und erfahren Sie mehr über Ihre speziellen Konditionen.

Es besteht weiters die Möglichkeit der individuellen Förderung unserer Aus- und Fortbildungsangebote. Die Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention ist auf Basis ihrer Qualitätskriterien in einigen Bundesländern bereits in die Liste der anerkannten Bildungsträger aufgenommen worden bzw. sind die Lehrgänge der AAMP als förderwürdig eingestuft worden.
Die Förderrichtlinien sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Aufgrund der unterschiedlichen Richtlinien und persönlichen Voraussetzungen gibt es keinen allgemeinen Förderanspruch. Um Ihre Aus- und Fortbildungen fördern zu lassen, setzen Sie sich daher bitte mit der zuständigen Förderstelle ihres Bundeslands in Verbindung. Hier die Links bzw. Kontaktdaten.

 

Zertifikat Arbeitsmedizin

Das von der AAMP ausgestellte Zertifikat ist per Gesetz vorgeschriebene Voraussetzung zur Ausübung des Berufs Arbeitsmediziner(in).

Diplom Arbeitsmedizin

Träger des AAMP-Zertifikats können bei der Akademie der Ärzte das Spezialdiplom "Arbeitsmedizin" der Österreichischen Ärztekammer beantragen.

MedUni Zeugnis

Unsere Absolvent(inn)en erhalten von der MedUni Wien ein Zeugnis mit 45 ECTS

Punkte für das DFP

Der Grundlagenlehrgang Arbeitsmedizin ist mit insgesamt 210 fachspezifischen Punkten im Rahmen des Diplom-Fortbildungsprogramms der Österreichischen Ärztekammer anrechenbar.
Dies gilt auch, wenn Sie den Lehrgang bereits während der Turnus-Ausbildung besuchen.

Stimmen von Absolventen

Dr. Claudia Ernstberger, Korneuburg

"Die Qualität einer Ausbildung zeigt sich oft erst in der Praxis. 
Nach einigen Jahren als Arbeitsmedizinerin in unterschiedlichsten Betrieben habe ich die Ausbildung an der AAMP sehr zu schätzen gelernt. Mein ausgezeichntes Standing in allen von mir betreuten Firmen, das tolle Feedback, das ich bekomme, und die zahlreichen erfolgreichen Projekte sind zu einem guten Teil auf diese Ausbildung zurückzuführen. Sie hat mir Selbstvertrauen mitgegeben, um mit allen Verantwortlichen in richtiger Form in Kontakt zu treten und interessante Projekte zu starten.  
Ich freue mich, dass Sie weiterhin offen sind für spannende Ideen und neue Entwicklungen, damit dieser Beruf auch für andere AbsolventInnen interessant und erfüllend ist."

Ao.Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna, MAS, MMSc, Wien

„Nachhaltige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit, die Faktoren, die diese beeinflussen, sowie zielführende Präventionsmaßnahmen betreffen uns alle und sind daher wesentliche Zukunftsthemen für die Medizin, aber auch für die Gesundheits- und Sozialpolitik.
Aus Gründen der inhaltlichen Schwerpunktlegung auf diese Themen und wegen des exzellenten Rufs der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP) habe ich in meiner Leitungsfunktion an einer Universitätsklinik entschieden, dass ich und ein Gutteil meiner Mitarbeiter(innen) den Arbeitsmedizin-Lehrgang belegen. Er ist inhaltlich und organisatorisch fundiert aufgebaut und ermöglicht einen optimalen Einstieg in diese mehr als interessante Materie. Neben der  Darstellung des erforderlichen theoretischen Wissens zu Themen aus Medizin, Physiologie, Toxikologie, Technik, Psychologie und Ökonomie wurden der interdisziplinäre und multiprofessionelle Ansatz sowie praktische „Skills“  von den referierenden Expert(inn)en in kurzweiligen Lehreinheiten vermittelt.“

Dr.med.univ. Wolfgang Huf, Wien

„Arbeitsmedizin bietet die Möglichkeit im positiven Skalenbereich zu operieren, d.h. etwas tatsächlich verbessern zu können. Damit steht sie im Gegensatz zu vielen anderen medizinischen Disziplinen, die tendenziell im negativen Skalenbereich eine Reduktion der Abweichung Richtung Nullpunkt ("wie es einmal war") anstreben.
Ein weiterer Pluspunkt der arbeitsmedizinischen Tätigkeit ist die Möglichkeit, aktiv systemisch wirksam zu werden. In einer Unternehmenshierarchie positiven Einfluss auf Strukturen und Prozesse zu nehmen und diese zumindest in Teilbereichen zu optimieren, erscheint mir ein lohnendes Unterfangen.
Sowohl inhaltlich und hinsichtlich der Wahl der Vortragenden als auch organisatorisch war ich mit der Arbeitsmedizin-Ausbildung an der AAMP sehr zufrieden. Ich kann den Lehrgang mit bestem Gewissen weiter empfehlen!“

Mag. Dr.med.univ. Stephanie Holzer, Innsbruck

"Rückblickend ermöglichte der Arbeitsmedizin-Lehrgang gute Einblicke in die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder von Arbeitsmedizinern. Alle Referenten waren Experten auf ihrem Gebiet und konnten mit einem großen Erfahrungsschatz aufwarten.
Die Atmosphäre war sehr angenehm. Besonders positiv fand ich, dass die Lehrgangsorganisation auf Anfragen schnell reagiert hat und bestrebt war den Teilnehmern entgegen zu kommen."

Dr.med.univ. Markus Pfisterer, Wien

"Arbeitsmedizin ist als interdisziplinäre Tätigkeit im Umfeld "Betrieb" ein ungeheuer spannendes Betätigungsfeld, in dem sich Medizin mit Inhalten aus Wirtschaft, Technik, Psycho­logie etc. vernetzen lässt.
Das Fach Arbeitsmedizin spielt eine wichtige Rolle: sie hilft Menschen, gesund und leistungs­fähig zu bleiben, indem sie sie vor schädlichen Einflüssen bewahrt und sie auch zu eigenverantwortlichem gesundheitsförderlichem Verhalten anleitet. Wichtige Themen, wie Kommunikation, Wertschätzung, Vorzüge älterer Mitarbeiter und was Personalführung eigentlich bedeutet, gehören genauso zur Arbeitsmedizin wie Grenzwerte und Untersuchungen.
Durch den Lehrgang Arbeitsmedizin an der AAMP gelang es mir, eine ganzheitlichere Betrachtungsweise in mein derzeitiges Berufsfeld einfließen zu lassen. Ob im klinischen Alltag oder in der arbeitsmedizinischen Praxis - mein Blick auf die vielen gesundheitsrelevanten Einflussfaktoren wurde wesentlich geschärft." 

 

Dr.med.univ. René Schnalzer, Graz

 „Es war logistisch nicht immer einfach, die klinische Arbeit und meine Unterrichtstätigkeit mit der Ausbildung zum Arbeitsmediziner zu kombinieren. Das gesamte Team der AAMP ist mir jedoch von Anfang an bei Fragen immer schnell und unbürokratisch zur Seite gestanden, so dass ich jedem/r Lernwilligen die AAMP ruhigen Gewissens empfehlen und ans Herz legen kann. Besser organisiert habe ich bis dato noch keine Fort- und/oder Weiterbildung erlebt.“