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Aufgaben und Ziele

Organisationsmedizin ist die Antwort auf die geänderten Anforderungen an die Mitarbeiter(innen).

Die aktuelle Entwicklung zur Kommunikations- und Dienstleistungsgesellschaft bringt eine Verschiebung von physischen hin zu psychischen Belastungen mit sich. Neue Einflussfaktoren wie steigender Leistungs- und Erfolgsdruck, erhöhte Arbeitsanforderungen in engeren Zeitrahmen, steigende Arbeitsgeschwindigkeit durch immer effizientere Kommunikationstechnologen prekäre Beschäftigungsverhältnisse ("Neue Selbstständigkeit") und längere Lebensarbeitszeit beeinträchtigen in erster Linie die psychosoziale Gesundheit.

Die moderne Arbeitswelt erfordert daher neue Methoden der Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit der arbeitenden Menschen und damit der Produktivität des Unternehmens. Diese Methoden sollen "win-win"-Situationen schaffen, von denen in gleicher Weise das Unternehmen als auch der(die) einzelne Mitarbeiter(in) profitieren.

Moderne "Arbeits- und Organisationsmedizin" ist ein ganzheitlicher präventiver Ansatz zur Förderung und Erhaltung von körperlicher und psychischer Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Er umfasst sowohl physische Einflüsse als auch psycho-soziale Einflussfaktoren.

Arbeitsmedizin beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen arbeitsbedingten Einflussfaktoren und der Gesundheit der Mitarbeiter. Schwerpunktmäßig sind der Arbeitsplatz bzw. die unmittelbaren Arbeitsumgebung im Fokus, also Arbeitsumfeld, Arbeitsmittel und Arbeitsstoffen, aber auch ansatzweise jene, die aus der Arbeitsorganisation, Führungs- und Organisationsstrukturen und der Unternehmenskultur resultieren.

Organisationsmedizin ist eine Vertiefung der Arbeitsmedizin vor allem in den Themen Unternehmensführung, Arbeitspsychologie und Gesundheitsförderung.