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Gesundheitsförderung in Unternehmen - Aufgaben, Ziele und Tätigkeiten

„Betriebliche Gesundheitsförderung(BGF) umfasst alle gemein­samen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeit­nehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.“
Luxemburger Deklaration, 2007)

Die Luxemburger Deklaration definiert BGF sehr breit, indem sie sämtliche Aspekte der Gesundheit von Mit­arbeitern in Unternehmen inkludiert. Die Verhinde­rung von arbeitsbedingten Krankheiten, „Arbeitnehmerschutz“ genannt, ist in Österreich in erster Linie die Aufgabe der Präventivfachkräfte, z.B. Arbeitsmedi­ziner(innen). Die Förderung persön­licher Gesundheits­potenziale und die Stärkung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz sind durch gesetzliche Bestimmungen weit weniger umfang­reich geregelt als es für Gesundheits­gefahren der Fall ist.  BGF ist daher eine sinnvolle Ergänzung zum traditionellen präventiven Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Als moderne Organi­sationsentwicklungsstrategie bedeutet BGF maß­geschneidertes Vorgehen, angepasst an die Bedürfnisse und Herausforderungen des Unternehmens.

BGF lohnt sich im gleichen Maße für die Beschäftigten wie für das Unternehmen: Gesunde und zufriedene Mit­arbeiter sind motivierter und bleiben dem Unternehmen länger erhalten. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Erhaltung und Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter(innen) für Betriebe, unabhängig von Branche, Dimension und geographischer Lage, von zunehmender Bedeutung für die Wert­schöpfung und damit für den Unternehmenserfolg ist. 

Verantwortliche für Projekte der BGF finden ihren Einsatz­bereich in Unternehmen und Institutionen aller Branchen und aller Größen.

Die Tätigkeit umfasst die Bereiche:

  • Gesundheitsförderung
    BGF-Verantwortliche regen Gesundheits­projekte im Unternehmen an, planen und entwickeln neue BGF-Programme bzw. entwickeln bestehende Programme weiter, holen Angebote zu Produkten und Dienstleistungen im Bereich Gesundheits­förderung ein, bewerten diese hinsichtlich ihrer Quali­tät sowie ihrer Übereinstimmung mit den recht­lichen Vorschriften sowie den Unternehmenszielen und den Bedürfnissen der Mitarbeiter(innen), be­gleiten die Umsetzung von BGF-Projekten und über­prüfen ihre Wirksamkeit.
  • Aufbau und Pflege eines Netzwerks von Partnern im Gesundheitswesen
    BGF-Verantwortliche bilden die Schnittstelle zwischen Unternehmensleitung und internen und exter­nen Ansprechpartner(inne)n für die von Ihnen betreuten Projekte (z.B. Präventivfachkräfte, behandeln­den Ärzt(inn)e(n), Physiotherapeut(inn)en, Gesundheitsdienste, Behörden, Sozialversicherungen, Apotheken etc.).