Ausbildungsziele

Aufgrund der vielfältigen Aufgaben in der arbeitsmedizinischen Betreuung ist es unumgänglich, eine Berufsgruppe heranzubilden, die die Arbeitsmediziner unter Anleitung und Aufsicht entlasten kann und bestimmte Tätigkeiten in Delegation übernimmt. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist, dass diese Berufsgruppe - aufbauend auf einer fundierten medizinischen Ausbildung - eine auf die spezifischen Aufgaben abgestimmte Ausbildung durchläuft.

AFA unterstützen Arbeitsmediziner(innen) bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihrer Aufgaben sowohl administrativ als auch operativ.

Aufbauend auf dem Qualifikationsprofil der Arbeitsmedizinische(n) Administrations-Assistent(innen) (AAA) organisieren AFA den internen und externen Informationsfluss einschließlich Terminplanung und organisieren und koordinieren arbeitsmedizinischer Maßnahmen. Sie dokumentieren die Tätigkeiten der Arbeitsmediziner(innen), insbesondere die Ergebnisse von Gefährdungsbeurteilungen, arbeitsmedizinischen Untersuchungen und präventiven Maßnahmen. Sie unterstützen bei der Auswertung von Dokumentationen und stellen Berichte zusammen.
Darüber hinaus wirken AFA bei Gefährdungsbeurteilungen und arbeitsmedizinischen Untersuchungsverfahren mit bzw. führen ausgewählte delegierbare diagnostische Verfahren eigenständig durch. Sie beraten im Zusammenwirken mit dem Arbeitsmediziner alle am Arbeitsprozess Beteiligten. Weiters wirken sie im Rahmen ihrer Kompetenzen bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen sowie bei der Motivation der Beschäftigten zur Teilnahme an Vorsorgemaßnahmen durch aktivierende und strukturierte Kommunikation und Interaktion mit.

Der Ausbildungslehrgang bereitet die Teilnehmer(inn)en auf ihre zukünftigen Aufgaben im Betrieb – entsprechend dem Berufsbild des/der AFA - vor. 

Der Lehrgang ist praxis- und umsetzungsorientiert. Als didaktische Methoden kommen FachvorträgeFallbeispieleGruppenarbeitenpraktische ÜbungenBetriebsbesuche, Blended Learning (Lernplattform), Selbststudium sowie eine Projektarbeit zum Einsatz, um die Umsetzung von theoretischer Wissens­kompetenz in praktische Handlungskompetenz zu gewährleisten.