Lehrgänge & Seminare:

Benefits / Referenzen

Zertifikat Arbeitsmedzin

Das von der AAMP ausgestellte Zertifikat ist per Gesetz vorgeschriebene Voraussetzung zur Ausübung des Berufs Arbeitsmediziner(in).

Titel "Akademisch geprüfte(r) Arbeitsmediziner(in)

Ausschließlich Absolvent(inn)en der Arbeitsmedizin-Ausbildung der AAMP dürfen sich "Akademisch geprüfte(r) Arbeitsmediziner(in)" nennen. Möglich wird dies durch die Kooperation der AAMP mit der Med Uni Graz.
AAMP-Absolvent(inn)en haben damit einen entscheidenden Bewerbungs- und Startvorteil bei Unternehmen in und außerhalb von Österreich.

Diplom Arbeitsmedizin

Träger des AAMP-Zertifikats können bei der Akademie der Ärzte das Spezialdiplom "Arbeitsmedizin" der Österreichischen Ärztekammer beantragen.

Punkte für das DFP

Der Grundlagenlehrgang Arbeitsmedizin ist mit insgesamt 210 fachspezifischen Punkten im Rahmen des Diplom-Fortbildungsprogramms der Österreichischen Ärztekammer anrechenbar.
Dies gilt auch, wenn Sie den Lehrgang bereits während der Turnus-Ausbildung besuchen.

Kompetenzzertifikat der quality austria

In Wirtschaftsunternehmen ist es üblich, die Personalauswahl nach möglichst objektivierbaren Kriterien zu treffen. Um sich optimal auf dem Markt positionieren zu können, zählt daher ein Wettbewerbsvorteil in Form eines Qualitätsnachweises doppelt.
Die Ausbildung zum/zur Arbeitsmediziner(in) an der AAMP ist von der quality austria qualitäts-zertifiziert. Das bedeutet, dass Absolvent(inn)en dieses Lehrgangs ein Kompetenzzertifikat der quality austria - jener Institution, die befugt ist, Personenzertifizierungen vorzunehmen - erwerben können.
Dieses Qualitäts-Zertifikat wird ausschließlich an Teilnehmer(innen) von qualitätsgeprüften und standardisierten Lehrgängen vergeben. Träger(innen) eines Kompetenzzertifikats besitzen damit den europaweit anerkannten Nachweis, über eine qualitätsgesicherte Ausbildung zu verfügen.

Stimmen von Absolventen

Ao.Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna, MAS, MSc, Wien

Absolvent des ULG Arbeitsmedizin 2016

„Nachhaltige Leistungs- und Arbeitsfähigkeit, die Faktoren, die diese beeinflussen, sowie zielführende Präventionsmaßnahmen betreffen uns alle und sind daher wesentliche Zukunftsthemen für die Medizin, aber auch für die Gesundheits- und Sozialpolitik.
Aus Gründen der organisatorischen Schwerpunktverlagerung auf diese Themen und wegen des exzellenten Rufs der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP) und der Medizinischen Universität Graz, an der ich als geborener Grazer mein Medizinstudium absolviert habe, habe ich in meiner Leitungsfunktion an einer Universitätsklinik entschieden, dass ich und ein Gutteil meiner Mitarbeiter(innen) den ULG-Arbeitsmedizin belegen. Dieser Lehrgang ist inhaltlich und organisatorisch fundiert aufgebaut und ermöglicht einen optimalen Einstieg in diese mehr als interessante Materie. Neben der  Darstellung des erforderlichen theoretischen Wissens zu Themen aus Medizin, Physiologie, Toxikologie, Technik, Psychologie und Ökonomie wurden der interdisziplinäre und multiprofessionelle Ansatz sowie praktische „Skills“  (z.B. die Durchführung von Eignungs- und Folgeuntersuchungen oder das Kommunizieren mit Respekt und das Kooperieren auf Augenhöhe) von den referierenden Expert(inn)en in kurzweiligen Lehreinheiten vermittelt.“

Dr.med.univ. Wolfgang Huf, Wien

Absolvent des ULG Arbeitsmedizin 2016

„Arbeitsmedizin bietet die Möglichkeit im positiven Skalenbereich zu operieren, d.h. etwas tatsächlich verbessern zu können. Damit steht sie im Gegensatz zu vielen anderen medizinischen Disziplinen, die tendenziell im negativen Skalenbereich eine Reduktion der Abweichung Richtung Nullpunkt ("wie es einmal war") anstreben.

Ein weiterer Pluspunkt der arbeitsmedizinischen Tätigkeit ist die Möglichkeit, aktiv systemisch wirksam zu werden. In einer Unternehmenshierarchie positiven Einfluss auf Strukturen und Prozesse zu nehmen und diese zumindest in Teilbereichen zu optimieren, erscheint mir ein lohnendes Unterfangen.

Sowohl inhaltlich und hinsichtlich der Wahl der Vortragenden als auch organisatorisch war ich mit der Arbeitsmedizin-Ausbildung an der AAMP sehr zufrieden. Ich kann den Lehrgang mit bestem Gewissen weiter empfehlen!“

Mag. Dr.med.univ. Stephanie Holzer, Innsbruck

Absolventin des ULG Arbeitsmedizin 2015

"Rückblickend ermöglichte der Arbeitsmedizin-Lehrgang gute Einblicke in die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder von Arbeitsmedizinern. Alle Referenten waren Experten auf ihrem Gebiet und konnten mit einem großen Erfahrungsschatz aufwarten.

Insgesamt war die Atmosphäre sehr angenehm. Besonders positiv fand ich, dass die Lehrgangsorganisation auf Anfragen schnell reagiert hat und bestrebt war den Teilnehmern entgegen zu kommen."

Dr.med.univ. Markus Pfisterer, Wien

Absolvent des 1. ULG Akademisch geprüfte(r) Arbeitsmediziner(in) in Klosterneuburg (2014)

"Arbeitsmedizin ist als interdisziplinäre Tätigkeit im Umfeld "Betrieb" ein ungeheuer spannendes Betätigungsfeld, in dem sich Medizin mit Inhalten aus Wirtschaft, Technik, Psycho­logie etc. vernetzen lässt.
Das Fach Arbeitsmedizin spielt eine wichtige Rolle: sie hilft Menschen, gesund und leistungs­fähig zu bleiben, indem sie sie vor schädlichen Einflüssen bewahrt und sie auch zu eigenverantwortlichem gesund­heitsförderlichem Verhalten anleitet. Wichtige Themen wie Kommunikation, Wertschätzung, Vorzüge älterer Mitarbeiter und was Personalführung eigentlich bedeutet gehören genauso zur Arbeitsmedizin wie Grenzwerte und Untersuchungen.
Durch den ULG „Akademisch geprüfte(r) Arbeitsmediziner(in)“ gelang es mir, eine ganzheitlichere Betrachtungsweise in mein derzeitiges Berufsfeld einfließen zu lassen. Ob im klinischen Alltag oder in der arbeitsmedizinischen Praxis, mein Blick auf die vielen gesundheitsrelevanten Einflussfaktoren wurde wesentlich geschärft." 

 

Dr.med.univ. René Schnalzer, Graz

Teilnehmer am Grundlagenlehrgang Arbeitsmedizin in Graz (2013-2014)

 „Es war logistisch nicht immer einfach, die klinische Arbeit und meine Unterrichtstätigkeit mit der Ausbildung zum Arbeitsmediziner zu kombinieren. Das gesamte Team der AAMP ist mir jedoch von Anfang an bei Fragen immer schnell und unbürokratisch zur Seite gestanden, so dass ich jedem/r Lernwilligen die Akademie in Klosterneuburg ruhigen Gewissens empfehlen und ans Herz legen kann. Besser organisiert habe ich bis dato noch keine Fort- und/oder Weiterbildung erlebt.“

 

Dr. Markus Schuler, Innsbruck

Arbeitsmediziner bei AUVA-sicher (Betreuung von Kleinbetrieben)
"Schon seit einigen Jahren hatte ich die Absicht die Ausbildung zum Arbeitsmediziner zu machen, wusste jedoch nicht, wie ich den Kurs mit meiner Arbeit vereinbaren sollte. Als durch die Einbeziehung von Computer Based Learning die Anwesenheitszeit in Klosterneuburg auf eine Jahresurlaubszeit reduziert wurde, war dies für mich die Gelegenheit, meine Absicht in die Tat umzusetzen.Das Lernen des umfangreichen Stoffs konnte so individuell angepasst erfolgen, jedoch waren die Module in Klosterneuburg sehr notwendig, um neue Impulse zu erhalten und sich mit den Kollegen über den bereits erlernten Stoff auszutauschen. Trotz langer Anfahrtszeiten bin ich deshalb immer sehr gerne nach Klosterneuburg gefahren. Die Ausbildung zum Arbeitsmediziner hat mir neue Sichtweisen vermittelt und eine Lücke geschlossen, die trotz umfangreicher Wissensvermittlung während des Medizinstudiums und der Turnuszeit bestand."

Dr. Erwin Pfefferkorn, Grän/Tirol

Teilnehmer am Grundlagenlehrgang Arbeitsmedizin
"Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen am Ende des Seminares für Ihre umsichtige, gut organisierte und immer freundlich-fröhliche Begleitung zu danken und zu gratulieren. Es macht Spaß bei Ihren Kursen dabei zu sein."

Dr. Madeleine Rohac, MSc, Deutsch-Wagram/NÖ

Organisationsmedizinerin; Teilnehmerin am Grundlagenlehrgang Arbeitsmedizin
"Jeder von uns erlebt in seinem Umfeld den Wandel der Arbeitswelt: mehrere Ausbildungen, lebenslanges Lernen, größere berufliche Flexibilität sind aktuelle Anforderungen. Im Zuge von entgrenzten Arbeitsverhältnissen, wie Leiharbeit oder neuer Selbstständigkeit, ändern sich Belastung und Beanspruchung an die arbeitenden Menschen. Besonders gut hat mir daher im Arbeitsmedizinlehrgang gefallen, dass diese modernen Aspekte der Arbeitswelt einen Schwerpunkt der Ausbildung darstellen. Die hard facts (Vorschriften, Zahlen, Toxikologie) holt man sich als Knochengerüst von der Lern-CD. Die soft facts, wie Einschätzung der realen Arbeitssituation, Beurteilung des betrieblichen Umfelds und Training der eigenen Kommunikationsfähigkeit, baut man sich als Fleisch in den contact hours daran. Ich fühle mich gut vorbereitet auf das Spannungsfeld zwischen Auftrag und Realität der praktischen arbeitsmedizinischen Tätigkeit."