Presse:

Informationsarchiv 2008-2010

Heilende Worte - Das Arzt-Patientgespräch

ORF 2, "THEMA", 08.11.2010: Mit Inkompetenz, Unverständnis oder Hilflosigkeit begegnen Ärzte oft heiklen Situationen in ihrem Beruf: einem Krebskranken die Diagnose zu sagen, Eltern zu vermitteln, dass ihr Kind behindert ist oder einen chronisch Kranken einfühlsam zu begleiten. Diese Erfahrung musste auch Alfred Sladkovsky machen. „Ich bin als Objekt behandelt worden, nicht wie ein Mensch, der leidet“, erzählt er. Jede zweite Diagnose könnte nachweislich allein durch sorgfältige Arzt-Patient-Kommunikation gestellt werden. Sie beschleunigt die Heilung, erhöht die Arbeitszufriedenheit der Ärzte und spart dem Gesundheitssystem viel Geld. Doch in der Ausbildung kommt die richtige Gesprächsführung zu kurz, berichtet Rike Fochler.

Österreichischer Kommunikationspreis 2010

Kommunikation ist der Schlüssel für erfolgreiche Prävention.
Nach dem erfolgreichen Start 2009 zeichnete die Österreichische Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG) in diesem Jahr bereits zum  zweiten Mal interessante und praxisorientierte Projekte mit dem Ziel der Prävention aus. Die Verleihung fand am 20. Oktober 2010 in der Österreichischen Kontrollbank statt. Erstmals war auch ein deutsches Projekt unter den Preisträgern. Lesen Sie mehr im Pressepiegel.

Symposium "Der mündige Patient"

14. Juni 2010: Mündige Patienten als Herausforderung.
Gesundheitsexperten beobachten eine Entwicklung in Richtung „mündiger Patient“, der die Verordnungen des Arztes nicht mehr uneingeschränkt akzeptiert und eine partnerschaftliche, empathische Form der Kommunikation einfordert. Die Auffassungen darüber, was einen mündigen Patienten ausmacht, sind verschieden. Das Symposium  setzt sich mit dem wachsenden Selbstbewusstsein der Patienten in der Behandlung auseinander und stellt Sichtweisen unterschiedlicher Expertengruppen – Patienten, Ärzte, Kommunikationswissenschafter und Politiker - zur Diskussion. Ergebnisse des Symposiums können Sie im Pressespiegel zur Veranstaltung nachlesen.

Arbeit im Wandel: Statt Hackeln ist Schuften angesagt - Überlegungen zur Arbeitsmedizin anlässlich des "Tags der Arbeit" am 1. Mai

Der Trend von der industrialisierten zur Dienstleistungsgesellschaft bringt einen Übergang von körperlicher zu psychischer Belastung mit sich. In einigen Bereichen kann man heute sogar von psychischer Schwerstarbeit am Telefon sprechen. 
Lesen Sie die Gedanken von Präs. Dr. Stefan Bayer zu Wert und Bedeutung der Arbeit in der Ärztewoche vom 29. April 2010.

Bye-out - Droge Arbeit gegen Probleme daheim

Psychosozialer Stress, Burnout, posttraumatische Belastungsstörung - jeder Vierte wird von diesen Störungen irgendwann einmal in seinem Leben heimgesucht. Das wirkt sich auch auf das Berufsleben aus und führt zu Fehlzeiten. Oft sind es allerdings private Probleme, die die Arbeit belasten. Wenn der Grund für Arbeitsüberlastung im Entfliehen vor Auseinandersetzungen zu Hause liegt, greifen die üblichen Burnout-Therapien zu kurz. Mehr dazu lesen Sie im Artikel der Ärzte Woche vom 11. März 2010.

Arbeitsmedizin und Humanressourcen

Arbeits- und Wirtschaftsmedizin - Die andere (neue) Art der Unternehmensberatung.
Viele Unternehmer betrachten den Arbeitsmediziner lediglich als kostenintensives, gesetzlich vorgeschriebenes Hindernis, das die Lohn-Nebenkosten erhöht. Welchen Nutzen die Arbeitsmedizin für den Betrieb tatsächlich bringen kann, wird immer noch zu wenig erkannt. Der Arbeitsmediziner der Zukunft ist gefordert, seine Leistung als Sonderform der Unternehmensberatung im Betrieb zu positionieren, zu kommunizieren und zu leben.
Lesen Sie den Artikel aus MAS 03.2009.

25 Jahre Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin

Die Östrerreichische Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) feierte am 7. Mai 2009 ihr 25-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Ärzteschaft, viele Referent(inn)en und Absolvent(inn)en der Ausbildungslehrgänge der AAm feierten mit uns dieses Jubiläum.
Pressemitteilung zur 25-Jahr-Feier
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Symposium "Sprechen Sie Gesundheit"

Neueste repräsentative Umfrageergebnisse zum Thema Gesundheit und die Vermeidung von Krankheiten. Gesundheit hui - Vorsorge offensichtlich nicht. Knapp die Hälfte der österreichischen Bevölkerung ist sehr an ihrer Gesundheit interessiert. Wenn es um Taten geht, schaut die Situation jedoch anders aus: Zur Vorsorgeuntersuchung geht laut einer Statistik des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger nämlich nur jeder neunte Österreicher. Grund genug, die Kommunikation im Gesundheitswesen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Symposium "Sprechen Sie Gesundheit - Kommunikation im Gesundheitswesen - Planung oder Zufall?" machte sich Aspekte sämtlicher Ebenen der Gesundheitskommunikation zum Thema. Dabei wurden nicht nur medizinische, kommunikationswissenschaftliche und gesundheitspolitische Perspektiven berücksichtigt, sondern auch ethische Fragen eingehend beleuchtet. Ergebnisse und Standpunkte können Sie im Pressespiegel nachlesen.

Österreichischer Kommunikationspreis 2009

Wien - Der Österreichische Kommunikationspreis 2009 wurde von der Österreichischen Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG) heuer erstmals für innovative & vorbildliche Gesundheitskommunikation im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung in Österreich vergeben. Die feierliche Preisverleihung fand am 23. April 2009 im Rahmen des Symposiums „Sprechen Sie Gesundheit“ statt. Alles rund um die Preisverleihung und die Gewinner finden Sie im Pressespiegel.

Wirtschaftskompetenzen für Mediziner

Das Masterstudium für Wirtschaftsmedizin gibt den Absolventen das nötige Rüstzeug für Führungspositionen in medizinischen Einrichtungen. 
Lesen Sie das komplette Interview mit zwei Absolventen des Wirtschaftsmedizin-Lehrgangs in der Ausgabe der Ärztewoche vom 4. Dezember 2008.

Ethik in der Arbeitsmedizin - Gute Vorsätze genügen nicht

Arbeitsmediziner(innen) können Unternehmen zur Übernahme von ethischer Verantwortung motivieren.

Der Präsident der AAm, Dr. Stefan Bayer, im Gespräch mit dem Wissenschaftlichen Leiter des Kompetenzzentrums für Humanvermögen, Dr. Michael Litschka (Ärztewoche vom 3. April 2008).

"K & K - Feier" in der AAm
Ehrenmitgliedschaft für Univ.-Prof. Dr. Franz Muhar

Am 29. Februar 2008 wurde der scheidende Präsident, MR Dr. Franz Bichler, verabschiedet und der neue Präsident, Dr. Stefan Bayer, begrüßt.
Die Feier stand unter dem Motto "K & K". Das steht für "Kasnudeln und Kaiserschmarr'n", kulinarischen Spezialitäten aus den Heimatbundesländern (Kärnten und Wien) der beiden Präsidenten.

Die Feier war jedoch auch Anlass, Herrn Univ-Prof. Dr. Franz Muhar für seine Verdienste zu ehren.

Univ.-Prof. Dr. Egmont Baumgartner und Präs. Dr. Stefan Bayer überreichten die Ehrenurkunde an Univ.-Prof. Dr. Franz Muhar.

Prof. Muhar war über Jahrzehnte hinweg Vortragender im Rahmen der arbeitsmedizinischen Ausbildung. Seit der Gründung der Akademie war er eingebunden in die Formulierung der Lernziele und die Programmerstellung für die Ausbildung zum Arbeitsmediziner. Für das 3-bändige Handbuch "Angewandte Arbeitsmedizin" verfasste er Beiträge.

Seine Hörer waren stets begeistert von seinem lebendigen Vortrag voller anschaulicher Beispiele aus der Praxis. Genau so beeindruckte Prof. Muhar die Lehrgangsteilnehmer auch durch seine zutiefst menschliche Berufsauffassung als Arzt.
In so manchen Konfliktsituationen war Prof. Muhar um Ausgleich bemüht und aufgrund der allgemeinen Wertschätzung, die er als Fachmann und als Mensch genießt, darin auch erfolgreich.

Die AAm dankte daher Herrn Prof. Muhar als einem der Pioniere der Arbeitsmedizin in Österreich für seine großen Verdienste um die Arbeitsmedizin und seine Verbundenheit mit dem Haus und verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin.

Das Rahmenprogramm gestaltete Mag. Alexander Telesko, bekannt als "Apotheker" aus dem "Villacher Fasching".