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Kooperation der AAMP mit der Med Uni Graz

Die durch „Quality Austria" bereits qualitätszertifizierte Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP), Klosterneuburg, setzt mit dem in Europa einmaligen Angebot von Universitätslehrgängen in Arbeitsmedizin mit akademischem Abschluss einen weiteren Meilenstein in der Ausbildung: Gleichzeitig erwerben AAMP-Absolventen dadurch Wettbewerbsvorteile für eine Spitzenposition in Unternehmen als Arbeitsmediziner.

Bewerbungsvorsprung: „High Quality in Ausbildung"

Durch die kürzlich geschlossene Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz („Gesundheitsuniversität") ist es der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP) gelungen, ab 2014 erstmals und einmalig in Europa neue Universitätslehrgänge in Arbeitsmedizin mit akademischem Abschluss anzubieten. Ausschließlich Absolventen der AAMP dürfen sich in Zukunft „akademisch geprüfte Arbeitsmediziner" nennen und haben damit einen entscheidenden Bewerbungs- und Startvorteil bei Unternehmen in und außerhalb von Österreich. Ein zusätzlicher Vorteil: aufgrund der erworbenen „Credits" für das "European Credit Transfer System" (ECTS) ist diese Ausbildung international für weiterführende Studien anrechenbar.

Im Anschluss an den Arbeitsmedizin-Lehrgang können Absolventen ein aufbauendes Master-Studium (MSc) in "Arbeits- und Organisationsmedizin" zu besuchen.

Das bereits bestehende umfangreiche Netzwerk der AAMP und die fachlich und didaktisch erstklassigen nationalen und internationalen Experten aus Wissenschaft und Praxis erfahren durch die Kooperation mit der Med Uni Graz eine weitere Aufwertung.

Bereits bisher als bedeutendste österreichische Institution für Aus- und Weiterbildung von Arbeitsmedizinern positioniert und mit dem ‚Quality Austria' Zertifikat ausgezeichnet, erhält die AAMP in der arbeitsmedizinischen Prävention im In- und Ausland damit weitere Anerkennung als Ausbildungsstätte.

Neben dem ULG "Akademisch geprüfter Arbeitsmediziner" und dem MSc-Lehrgang "Arbeits- und Organisationsmedizin" wird ab Herbst 2014 auch ein Master-Lehrgang in "Präventions- und Gesundheitsmanagement in Unternehmen" (PGMU) angeboten.

AAm-Absolvententreffen am 13. Juni 2013

Profunde Ausbildung in Klosterneuburg sorgt für gute Jobs
Mehr als 2.500 Arbeitsmediziner(innen) erhielten ihre Ausbildung an der 1984 gegründeten, in Klosterneuburg ansässigen Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin.
Hochsommerliche Temperaturen und der launige Impulsvortrag „Erlöstes Arbeiten" von  Prof. DDDr. Clemens Sedmak, (Philosoph, Theologe, Soziologe (unterrichtet am  King's College, London) sorgten beim AAm-Absolvententreffen für beste Stimmung. Einig waren sich die anwesenden Doktor(inn)en, dass ihre profunde Ausbildung an der AAm ihnen zu einem interessanten und guten Job verhalf: sie beraten als Arbeitsmediziner(innen) Geschäftsleitung wie Arbeitnehmer(innen) bei der Gesunderhaltung am Arbeitsplatz  in Unternehmen wie ÖMV, RZB, ERSTE Bank, Wiener Stadtwerke, Agrana usw.

AAm-Absolvententreffen Juni 2013 - SC Dr. Eva-Elisabeth Szymanski; Prof. DDDr. Clemens Sedmak; Dr. Susanne Schunder-Tatzber, MAS, MBA, MSc; Mag. Brigitte John-Reiter; Dr. Stefan Koth (v.l.n.r.)
AAm-Absolvententreffen Juni 2013 - Blick vom Park auf Akademie und Gäste

Arbeitsplatzevaluierung

Im Zuge der Ausbildung zum(zur) Arbeitsmediziner(in) wurden mit dem laufenden Ausbildungslehrgang Arbeitsplätze der Wiener Linien evaluiert.

Wir bedanken uns bei Dr. Yvonne Popper Wawronek (leitende Arbeitsmedizinerin), Dr. Kurt Kolomazik (AM) und Sabine Fabianek (Arbeitsmed. Assistentin)
(Foto v.r.n.l.)

Ausbildung von SGMS-Auditor(inn)en gemäß ONR 2619011 - Rückblick auf die erste Serie

Im Jänner und Februar 2010 fand die erste Serie der modularen Ausbildung von Auditor(inn)en von Sicherheits- und Gesundheitsmanagement-Systemen statt. Diese Ausbildung entspricht den in der ON-Regel 2619011 beschriebenen Anforderungen.

Ausgerichtet wurde sie von der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm) in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Die Ausbildung besteht aus den Modulen "SFK", "Arbeitsmedizin" und "SGMS".

21 Personen haben zumindest eines der drei Module besucht und erfüllen somit die Kompetenzanforderungen der ONR 2619011.

Das erste der drei Module widmet sich jenen Themen der Sicherheitstechnik, die nicht in der Basisausbildung von Arbeitsmediziner(inne)n behandelt werden. Vice versa befasst sich das Modul "Arbeitsmedizin" mit arbeitsmedizinischen Basiskonzepten, die in der Ausbildung von Sicherheitsfachkräften nicht vorkommen. Gemeinsam ist beiden Modulen daher der Fokus auf der Vermittlung von Fachtheorie, die Arbeitsmediziner(innen) bzw. Sicherheitsfachkräfte im jeweiligen "Gegenfach" benötigen, um in einem Auditteam mitzuwirken.
Das dritte Modul "Sicherheits- und Gesundheitsmanagement-Systeme" bildet sozusagen die Brücke zwischen den beiden anderen Teilen und stellt den Bezug zur Auditsituation her.

In Summe 21 Personen besuchten zumindest eines der drei Module (Modul SFK: 8, Modul Am: 11, Modul SGMS: 14). Alle Teilnehmer(innen) bestanden den das jeweilige Modul abschließenden mulitple-choice-Test mit Erfolg und erwarben somit eine neue Qualifikation als Auditor von SGMS.

Interessanter Weise besuchte jedoch die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmer des SFK-Moduls das Seminar nicht mit dem Ziel, in Zukunft als Mitglied eines Auditteams tätig zu werden, sondern als persönliche Fortbildung in einem berufsnahen Themenfeld. Anders jedoch im AM-Modul, wo beinahe ausschließlich Personen anwesend waren, die bereits Erfahrung als Auditor gesammelt haben.

Die Erwartungshaltungen der Teilnehmer(innen) waren dementsprechend unterschiedliche. Unabhängig davon wird in Zukunft mehr Gewicht auf die Umsetzung der Theorie-Inhalte durch Anwendung auf Fallbeispiele gelegt.
Übereinstimmung herrschte darin, dass der eingeschlagene Weg und die Form der Umsetzung stimmen. Bei durchaus unterschiedlichen individuellen und didaktischen Zugangsweisen wurden vor allem die fachliche Kompetenz aller Vortragenden und ihr spürbares Engagement lobend hervorgehoben.